Lesenacht des Literaturforum Dresden in Kooperation mit dem Palais Sommer. 

Ein Abend mit Dichtkunst, der inzwischen kaum mehr wegzudenken ist aus dem sommerlichen Kulturkalender der Landeshauptstadt. Ein kleines Fest der Poesie im Barockgarten des Japanischen Palais. Einer der Höhepunkte des alljährlich stattfindenden, eintrittsfreien(!) Palais-Sommers.

Palais.Poesie ist ein (bei jedem Wetter, notfalls mit Schirm und Regencape, stattfindendes) poetisches Sommervergnügen, bei dem Dichter den wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörern im Park des Japanischen Palais ihre neuesten Gedichte vortragen.

Die Autoren auf der Open Air Bühne: Ulrike Almut Sandig, Kerstin Preiwuß, Patrick Beck, Volker Sielaff.

 

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Ulrike Almut Sandig

1979 geboren. Soeben ist, unter dem wunderbaren Titel „Buch gegen das Verschwinden“, ein neuer Band mit Erzählungen von ihr erschienen. Sandig wuchs in einem Pfarrhaushalt in Nauwalde (Sachsen) auf. 2001 gründete sie mit der Songwriterin Marlen Pelny die Literaturprojekte „augenpost“ und „ohrenpost“, für die sie Gedichte an Bauzäune klebte, auf Flyern und Gratispostkarten verbreitete und erste Lesekonzerte gab. 2005 schloss sie ein Magisterstudium der Religionswissenschaft und modernen Indologie in Leipzig ab, 2010 folgte ein Diplom am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie liest aus ihrem Gedichtband „Dickicht“.

 

 

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Kerstin Preiwuß

1980 in Lübz geboren, aufgewachsen in Plau am See und Rostock. Lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Leipzig. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Psychologie in Leipzig und Aixen-Provence, promovierte über deutsch-polnische Städtenamen und ist Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. 2006 debütierte sie mit dem Gedichtband „Nachricht von neuen Sternen“. 2008 erhielt sie das Hermann-LenzStipendium. Von 2010-2012 war sie Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „Edit“. 2012 erschien ihr zweiter Gedichtband „Rede“, der von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in die Liste der Lyrikempfehlungen des Jahres aufgenommen wurde.

 

 

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Patrick Beck

1975 in Zwickau geboren. Lebt nach einem Jurastudium und Aufenthalten in Leipzig, Speyer und London in Dresden. Seine Texte sind eine Zwischenform zwischen Prosa, Poesie und Philosophie. Zuletzt erschien sein Gedichtband „Das Skelett des Moments“. Aufenthaltsstipendien der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2009 im GerhartHauptmann-Haus in Jagniatków, Polen und 2013 in der At Home Gallery, Samorin, Slowakische Republik.

 

 

Foto Volker Sielaff von Harald Krichel

Volker Sielaff

1966 in Großröhrsdorf/ Oberlausitz geboren, Lyriker und Publizist. Seine Gedichte wurden in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Im Herbst 2003 erschien im Verlag zu Klampen der Band „Postkarte für Nofretete“. 2007 erhielt er dafür den Lessing-Förderpreis. Weitere Gedichtsammlungen: „Selbstporträt mit Zwerg“ (2011) und soeben erschienen: „Glossar des Prinzen“ (2015). „Es sind Strophen von einer eminenten Musikalität, die nicht nur an Nietzsches metaphysische Heiterkeit anknüpfen, sondern auch an die Liebesdichtung des persischen Mystikers Hafis, an den erotischen Realisten Brecht, an Goethes Diwan-Dichtung.“ (Der Tagesspiegel).

 

Programmpartner: Literaturforum Dresden e.V.