Freunde des Country Rocks und bestem handgemachten West Coast Sound kommen am Mittwoch (15.08., ab 20 Uhr) im Palais Park voll auf ihre Kosten.

Die amerikanische Singer-Songwriterin Courtney Marie Andrews aus Arizona trägt eine Wehmut in der Stimme, die vielleicht ihrem gesamten Wesen eigen ist. Bereits im Alter von 16 Jahren verließ sie ihre Heimatstadt Phoenix. Sie plante, sich und die Welt zu erkunden, die jenseits des Zuhauses liegt, das ihr bereits zu eng geworden war. Mit Erfahrung und noch immer ungestillter Sehnsucht im Gepäck steht sie nun mit ihrer Band in Dresden (als einem von drei Deutschlandkonzerten) auf der Palais Park-Bühne, wo sie all Jene begeistern wird, die sich den Sound der Seventies herbeisehnen und für die Summer in the City immer auch ein bisschen Zeitreise ist.

Ihr jüngstes Album „May Your Kindness Remain“ ist erfüllt von feierlicher Gospel-Atmosphäre, dazu schimmere bei der jungen Sängerin mit Gitarre, laut britischen Medien, immer wieder Emmylou Harris, Linda Ronstadt oder gar Joni Mitchell durch. Das ist insoweit schlüssig, als dass ihr Produzent Mark Howard auch die männlichen Größen jener Zeit und Tradition, wie Bob Dylan und Tom Waits (dann auch U2, R.E.M. und Neil Young) um sich versammelt hatte.

Courtney Marie selbst nennt Bob Dylan ihre Inspirationsquelle. Was für ein wundervoller und vielleicht nostalgischer Abend vorm Japanischen Palais verspricht das zu werden?

Poetisch geht es dann am Donnerstag (16.08., 20 Uhr) weiter, wenn in der Reihe Palais.Poesie endlich das laue Sommernachtsgefühl des Palais Sommers in Sprache gekleidet wird. Zweifellos findet hier zusammen, was zusammen gehört. Die Dichterinnen und Dichter Róza Domašcyna (Zerna/Kamenz), Lütfiye Güzel (Duisburg), Jörg Schieke (Rostock) und Moritz Gause (Berlin) tragen ihre Werke selbst vor, während die Zuhörer mit geschlossenen Augen auf der Wiese liegend, noch das sanfte Rauschen der Platanen im Palais Park im Ohr haben. Die lyrischen Themen sind durch distanzierte Beobachtung gekennzeichnet, teilweise melancholisch, zumeist jedoch ausgezeichnet. Sei es durch den Sächsischen Literaturpreis (Domašcyna), den Brentanopreis der Stadt Heidelberg (Schieke) oder den Fakir Baykurt Kulturpreis der Stadt Duisburg (Güzel). Dazu gibt es hier und da musikalische Live-Einwürfe. Entweder elektronisch von Central Boom and Space mit Winterberg oder Trompete und Sitar von Mario Faust.

Für Fototermine oder Interviews mit den KünstlerInnen stehen wir Ihnen selbstredend zur Verfügung und nehmen ebenfalls gerne Ihre Anmeldung unter becher@zzdd.de entgegen.

F.d.R.d.A.
Sarah von Sachsen
Pressearbeit im Auftrag des Palais Sommer Dresden
Zastrow + Zastrow GmbH, Tel. 0351/899 11-0; vonsachsen@zzdd.de