Das dritte Wochenende des Palais Sommers startet einfühlsam und energetisch mit der Singer Songwriter-Nacht Vol. 3 (3.08., 20 Uhr), die mit dem Programmpartner Sound of Bronkow realisiert wird. Diese Nacht bündelt die Soundstile dreier begnadeter Liedermacher und ihrer Combos und könnte auch unter der Überschrift „It runs in the family“ stehen. Los geht es mit der Indie-Folk-Formation um die Geschwister Emily und Jesse Lubitz von Tinpan Orange (Australien). Dann rührt der britisch-irische Ryan O’Reilly (als Einzel- und Sandwichkind) mit seinen mystischen Songtexten die Seelen der Zuhörer an und die Band of (three) Brothers Charles Vader (Deutschland) reißt abschließend mit wehmütiger Wiederauflage von Sehnsuchtssongs mit.

Dazu steht ab Freitag ein Motivwechsel bei den Kunstprojektionen, die sogenanntePalais.Verwandlung, an der Fassade des Japanischen Palais an.  Die Gemälde „An der Alster“ von Max Liebermann und „Das Pfirsichglas“ (1866) von Claude Monetwerden als Lichtfest im Rahmenprogramm des Palais Sommers zu sehen sein. Zu den Projektionen ab Einbruch der Dunkelheit (22 Uhr) sind von Jan Heinkebearbeitete Klänge zu hören. Für den Dresdner Stahlcello-Künstler hat das Team des Palais Sommers zudem eine Crowdfunding-Kampagne aufgelegt (https://palaissommer.de/stahlcello/), die die Entwicklung eines neuen Stahlcello-Prototypen fördern soll.

Der Samstag (4.08) gehört der Vielstimmigkeit, die auch unisono kann: bei demChornacht-Konzert ab 20 Uhr mit dem Jazzchor Dresden werden unter der Leitung von Michael Blessing Arrangements bekannter Jazz-und Popsongs zu Gehör gebracht, versehen mit dem augenzwinkernden Motto: alles komplett „mundgemacht“.

Zum Wochenausklang verlegt sich das Palais Sommer-Programm auf die entspannte Reizaufnahme: Etwa bei der Hörspielnacht am Sonntag (5.08., 20 Uhr), die mit dem Programmpartner Deutschlandfunk Kultur realisiert wird.  Freunde des Hörkrimis, diesmal „Schwarzblut“ von Dirk Josczok, kommen bei der spannenden Story um Kommissar Magnus und seinem Team voll auf ihre Kosten.

Gleich im Anschluss wartet ein bedeutender Filmklassiker auf die Besucher derFilmnacht analog (ab 21 Uhr). „Amerikanische Ansichtskarten“ vom ungarischen Regisseur Gabor Body aus dem Jahr 1975 verhandelt unter Zuhilfenahme des sogenannten „Lichtschnitts“ die Frage nach der Sinngebung im Leben vor dem Angesicht des Krieges. Die Storyline kontrastiert die Optionen anhand dreier psychologisch miteinander in Beziehung stehender Offiziere. Die Kriegsthematik des 35 mm-Films auf Rolle, der auf der mobilen Kinoanlage im Palais Park vorgeführt wird, verweist bereits auf den kommenden Montag (6.08.), dem das Team des Palais Sommers Raum zum Gedenken an den Atombombenabwurf auf Hiroshima vor 73 Jahren geben möchte.

Daher steht am Montag ab 20 Uhr der erste sogenannte Peace.Slam auf dem Programm. Studenten aus aller Welt bringen Erfahrungen und Geschichten zu den Themen Frieden, Freiheit, Fremdheit und Selbstbestimmung auf die Bühne. Die Veranstaltung, die den Hashtag #peaceslam verwendet, findet auf Deutsch und Englisch statt, wird von MEMORARE PACEM. Gesellschaft für Friedenskultur e.V. unterstützt und bietet außerdem den Rahmen für die Präsentation des Sukuma Awards.

Ab 21 Uhr wird zur Filmnacht analog der 35 mm-Film „Geh und Sieh“ von Elem Klimow (1986) gezeigt. Dieser bedeutsame Antikriegsfilm spielt im Weißrussland des Jahres 1943 und berührt besonders, da er das Kriegsleid aus der Sicht von Kinderaugen zeigt.

Auch damit setzt der Palais Sommer Zeichen.

Für Fototermine, besonders zum Lichtfest, nehmen wir ebenfalls gerne Ihre Anmeldung unter becher@zzdd.de entgegen.

 

F.d.R.d.A.
Sarah von Sachsen
Pressearbeit im Auftrag des Palais Sommer Dresden
Zastrow + Zastrow GmbH, Tel. 0351/899 11-0; vonsachsen@zzdd.de