Mit dem Beginn des Palais Sommers am Freitag, den 20. Juli 2018 startet auch die magische Reihe Palais.Verwandlung. Die Fassadenprojektion, auch als Fassaden-Mapping bekannt, wird täglich ab 22 Uhr mit Beginn der Dunkelheit für über eine Stunde an der Außenwand des Japanischen Palais zu bestaunen sein und findet als Lichtfest firmierend im Rahmenprogramm des Palais Sommers statt.

Die Projektionsbilder werden wöchentlich gewechselt. Außergewöhnlich sind die projizierten Motive, deren Basis der Kooperationspartner, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), bereit stellt. Es handelt sich um berühmte Gemälde, die im Albertinum hängen oder beispielsweise im Residenzschloss oder in der Gemäldegalerie Alte Meister zu betrachten sind.

Zur nicht öffentlichen Vorabpräsentation am Mittwoch Abend (18. Juli) wurden erste fertige Motive an die Palais Fassade „geworfen“. Es handelte sich um Projektionen der Gemälde „Parau Api. Gibt’s was Neues?“ von Paul Gauguin (1892), Ernst Ludwig Kirchners „Eisenbahnüberführung Löbtauer Straße in Dresden“ (1910/1926) (beide Albertinum/SKD). In Planung ist Bernardo Benolottos „Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke“ (1748) (Galerie Alte Meister/SKD). An der Auswahl begeistern nicht nur die Farben, auch thematisch sind die Werke stimmig zum Palais Sommer gewählt.

Der Expressionist Gauguin zeigt die Sorglosigkeit eines Sommers, die der Palais Sommer seinen Besuchern bescheren möchte. Der zur Künstlergruppe „Brücke“ gehörige Kirchner trägt ebenso wie der Barockmaler Bellotto (genannt Canaletto) Dresdner Lokalkolorit in den Palais Park. Es dürfte spannend zu sehen sein, wie der berühmte Canalettoblick, den die Besucher des Palais Sommers für gewöhnlich in ihrem Rücken wissen, zusätzlich auf die Palais Seite gespiegelt wirkt.

Die Projektion und die entsprechende Bearbeitung der Kunstwerke zu Projektionszwecken verantwortet die PANI Projection and Lighting Vertriebs GmbH, die als Europas größter Anbieter über weitreichende Erfahrung in der Fassadenillumination verfügt. Die Realisierung weiterer Motive ist angedacht. Wie angekündigt komplettiert der Dresdner Künstler Jan Heinke akustisch jede Palais.Verwandlung mit einem eigens für jedes Gemäldemotiv komponierten Ambient Sound mithilfe seines Stahlcellos.

F.d.R.d.A.
Sarah von Sachsen
Pressearbeit im Auftrag des Palais Sommer Dresden
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