Die zweite Hälfte des Palais Sommers ist angebrochen und es gilt die verbleibenden Sommertage und -nächte auf Dresdens beliebtem und eintrittsfreien Kunst- und Kulturfestival unter freiem Himmel zu genießen.

Gleich am Samstag (10. August) kommen Liebhaber der Gegenwartsklassik (anders als angekündigt) mit der ausgezeichneten und weltweit konzertierenden Pianistin Mzia Jajanidze  (unterstützt von der CG Gruppe AG) in der Reihe Klaviernächte auf ihre Kosten.

Einen etwas geänderten Programmablauf sieht der Samstag im Nachgang zum Konzert vor: Gleich zwei Filme werden beim Palais.Kino gezeigt: Im Anschluss an den unerreichten Klassiker in Schwarz-Weiß ‚Himmel über Berlin‘ (21 Uhr) wird ab 23 Uhr der wunderschöne Streifen „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ aus der Reihe ‚Malerei im Film‘ nachgeholt.

Fetziger und breiter Sound erwartet die Gäste mit voller Bühne beim Auftritt des „Golden Dawn Arkestras“ (unterstützt von der CG Gruppe AG und dem  Programmpartner Sound of Bronkow) aus den USA am Sonntag (11. August).  Sie spielen eine Mischung aus lateinamerikanischem und metroplitanem Sound, wobei die Musiker in ihrer Aufmachung zugleich eine knallige Augenweide sind.

Bereits am Montag (12. August) steht die Live-Hörspielnacht auf dem Programm (unterstützt von der CG Gruppe AG und SZ). Der Abend mit dem ausgezeichneten Hörspiel „Vorerst niemals Chicago“ von Stephan Roiss und Tortoma, ist gewissermaßen das Vorspiel, bevor um 20:45 Uhr der Sukuma-Award zum Thema „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ an die besten Spots vergeben wird. Von da aus können die Palais Wiese – Lieger und -Sitzer gleich im  Zuschauermodus bleiben und in die Filmnacht analog (ab 21 Uhr) hinübergleiten.

Gezeigt wird der russisch-georgische Film „Das Blaue vom Himmel“ (unterstützt vom mitteldeutschen Filmdienst) in der Regie von Eldar Schengelaja aus dem Jahr 1984, der eine kafkaeske Story augenzwinkernd und satirisch auf 35 Millimeter-Filmrolle an die Palais Leinwand bringt. Ab 22:30 Uhr ist außerdem  zusätzlich der junge deutsche Film „Das Herz ist ein dunkler Wald“ von Nicolette Krebitz zu sehen.

Am darauffolgenden Dienstag (13. August) erscheinen die drei Denker „Lammel Lauer Bornstein“ im Rahmen der Klaviernacht + als Trio und Jungskollektiv im Palais Park. Sie schweben mit einer ungekünstelten Leichtigkeit jedoch gepaart mit Nachdenklichkeit über die Tasten. Eine Wirkweise, die sie bei aller Präzision und Assoziationsauslösern zu einer eindrücklichen Ausnahmeerscheinung macht.

Die Wochenmitte präsentiert sodann den „Thermo-Nuclear Blues“ der us-amerikanischen Sängerin Sarah McCoy (unterstützt von apollo radio). Bereits ihr Erscheinungsbild unterscheidet sich von dem der grazilen Pianistin, die man bei der Klaviernacht +vielleicht erwarten würde. Gespannt sein darf man auch auf ihre raue Stimmintensität am Flügel, gepaart mit ihrer beseelten und vor Kraft sprühenden Ausstrahlung.

Wesentlich sanfter wird es dann am Donnerstag (15. August) mit dem Duo Matthias Zeller und Daniel Schmahl. Die Programmpartner ‚Junge Meister der Klassik‘ bringen damit bekannte und äußerst beliebte Klänge aus der Filmmusik in den Palais Park. Die beiden Solisten interpretieren bei ihrem Programm ‚Amelie – Musik zum Träumen‘ gewissermaßen die „Greatest Hits“ von Ludovico Einaudi und Yann Tiersen neu, die ihrerseits Filmsoundhits aus ‚Ziemlich beste Freunde‘ oder ‚Heute bin ich Samba“ erschaffen haben.

Eine besondere Perle der Filmkunst wartet sodann im Anschluss auf die interessierten Zuseher beim Palais.Kino: Der kanadische Film „Mommy“ von Xavier Dolan aus dem Jahr 2014 versehen mit einer ungewöhnlichen filmischen Überraschung im Verlauf, ist zweifellos ein cineastischer Spezialtipp und zugleich ein Must-See für jeden Filmfreund.

So geht die Woche mit großen Schritten auf den Palais Sommer-Geburtstag am 16. August zu.

F.d.R.d.A.
Sarah von Sachsen´
Pressearbeit im Auftrag des Palais Sommer Dresden
Zastrow + Zastrow GmbH, Tel. 0351/899 11-0; vonsachsen@zzdd.de