Datum/Zeit
16.08.2020
19:30

Ort
Park Japanisches Palais
Palaisplatz 11, 01097 Dresden

Klaviernacht +
Inger Nordvik (NOR)

Dir gefällt der Palais Sommer und du schätzt die Idee dahinter? Unterstütze uns mit deiner Spende! Wir empfehlen für diese Veranstaltung einen freiwilligen Beitrag in Höhe von 15 Euro.

Stell dir vor, Wasser hätte eine Stimme und würde über die Biegungen und Wendungen des Flussbett-Klaviers geführt – genau so klingt INGER NORDVIKs Musik. Die zwischen ihrer Heimat Norwegen und Berlin pendelnde Sängerin, Komponistin und Pianistin wurde sowohl von ihrem Studium der klassischen Musik wie auch vom Folk, der Kirchenmusik ihrer Kindheit und der wilden Natur des Nordens tief geprägt.

Nach dem Abschluss ihres Bachelor-Studiums zog es die Pfarrerstochter 2013 nach Berlin, wo sie sich eigentlich auf ihr Masterstudium der Alten Musik vorbereiten wollte. Doch dann kam alles anders: „Berlin eröffnete mir eine völlig neue Welt, eine Stadt ohne Regeln, wo alles erlaubt war und jeder sein künstlerisches Ich sein konnte ohne dafür verurteilt zu werden. Es war der klare Gegensatz von dem, woher ich stammte“, so INGER NORDVIK. Die junge Norwegerin fand Gefallen an der Freiheit, „anonym in diesem großen kreativen Durcheinander namens Berlin zu komponieren, ohne [sich] zu zensieren.“ 2020 hat INGER NORDVIK einen neuen Meilenstein erreicht und ihr Debütalbum „Time“ veröffentlicht. In diesem verbindet sie all die Elemente und Einflüsse ihres Lebens mit Jazz, Soul und zeitgenössischem Art Pop in einer Tradition erinnernd an Kate Bush oder Joni Mitchell. Besonders ist, dass das Multi-Talent alle Lieder selbst geschrieben, arrangiert und auch mitproduziert hat. Nicht umsonst wurde sie prompt in die Liste der „zehn hoffnungsvollen Newcomer*innen 2020“ aufgenommen (Zitty). Die Songtexte sind dabei „voller Kontraste und bilden eine Suche nach den existentiellen Dingen: Wer bin ich, wen liebe ich, was glaube ich?“ Der Song „For a While“ beispielsweise dreht sich um eine unerfüllte Liebe, die man nicht loslassen kann. Die Stücke „Time“ und das Wiegenlied „Sleep“ handeln vom Tod – ein Thema, mit dem sie im Elternhaus schon früh konfrontiert war. Und „Woman“ ist ein Lied über die noch fehlende Gleichstellung als junge Frau in unterschiedlichen Kulturen.

Wenngleich INGER NORDVIK zwischen ihren beiden Heimatorten und den dazugehörigen Kulturen in Norwegen und Deutschland pendelt, ist sie in ihrer Musik in jedem Fall angekommen. Im Sommer wird die Norwegerin diese live auf deutschen und norwegischen Bühnen performen und für ihre Zuhörerschaft eine Brücke zwischen norwegischen Fjorden und den Straßen Neuköllns schlagen.

„Das Debütalbum von INGER NORDVIK klingt nach ihrer Heimat in Nordnorwegen zwischen Meer und Bergen.“ (Deutschlandfunk)

 

unterstützt durch apollo)))
Programmpartner Loose Notes

Web I FacebookSpotify I Instagram

Copyright Titielbild: Charles Mignot


Die Musik vor und nach dem Konzert und die Wurfsendungen werden zusammengestellt von Deutschlandfunk Kultur. Mit den Wurfsendungen werden unsere Gäste jeden Abend für ein paar Minuten in die kurzweilige, unterhaltsame und skurrile Welt des Minihörspiels entführt.

Die Musik zur künstlerischen Gestaltung der Fassadenillumination des Japanischen Palais hat der Dresdner Künstler Jan Heinke eigens für unser Festival komponiert und arrangiert. Danke dafür!

Yogamatten, Decken und Liegestühle können im Park ausgeliehen werden.