Dass Sarah Ferri heute als eine der größten Newcomerin der belgischen Musikszene gilt, verwundert überhaupt nicht. Gypsy-Pop, Folk und Swing: der Sound von Sarah Ferri ist ein wundervoller Mix unterschiedlichster Genres. Das mag auch an ihrer Herkunft liegen. Sarah wuchs im flandrischen Gent auf. Ihr Vater ist Italiener, die Mutter Belgierin. Sarah Ferris Songs klingen melancholisch und zeitlos. Über allem schwebt ihre betörend warme Stimme. Und immer auch ein Hauch Nostalgie.

Die Öffentlichkeit wird zum ersten Mal auf Sarah aufmerksam, als sie 2008 bei den Genter Festen den Musikwettbewerb „Jonge Wolven“ gewinnt. Ihre großen Vorbilder sind Filmkomponisten, allen voran der Italiener Ennio Morricone. Seine Musik hat Sarah Ferri auch beim Schreiben ihres zweiten Albums „Displeasure“ inspiriert. Darauf liefert sie nun Pop-Dramen mit orchestraler Begleitung. Die Songs sind von einem filmischen Ambiente geprägt. Mit einem Midi-Klavier hat Sarah reiche Orchestrierungen mit Streichern, Pauken und Background-Chören komponiert. Die so entstandenen Songs sind eine Verschmelzung von Piano Pop, R&B und Soul-Jazz der 1960er und 1970er Jahren. Außerdem flirten sie ab und zu mit subtilen Electronica- und 80er-Jahre-Beats. Die Platte steht im Kontrast zum sonnigen Swingjazz des ersten Albums. Die Inspirationen kommen aus einem dunklen, melancholischen Kontext, für den Sarah von ihrem tiefen Stimmregister Gebrauch macht. Auf Radio 1 schwärmte man: „Zeitlose Klasse nennen wir das. Ganz zweifellos ein Talent, sage ich Ihnen!”

 

Die Musik vor und nach dem Konzert und die Wurfsendungen werden zusammengestellt von Deutschlandfunk Kultur. Mit den Wurfsendungen werden unsere Gäste jeden Abend für ein paar Minuten in die kurzweilige, unterhaltsame und skurrile Welt des Minihörspiels entführt.

 Web Sarah Ferri I Programmpartner Sound of Bronkow I In Kooperation mit Sächsische Zeitung I Unterstützt von Pianosalon Kirsten

Yogamatten, Decken und Liegestühle können am Kulturcounter im Park ausgeliehen werden.