Klaviernacht
Klaviernacht | Ahhyun Lee (KOR) + Livepainting: Raphael Ng (SGP)
Datum/Zeit
16.07.26
20:00
Ort
Neumarkt
01067 Dresden
Tisch oder Liegestuhl reservieren
Ahhyun Lee

Ahhyun Lee begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren. Sie studierte an der Seoul National University bei Prof. Hie-Yon Choi (Bachelor) sowie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie ihr Masterstudium im Fach Klavier (Solo) bei Prof. Florence Millet abschloss. Im Jahr 2015 wurde sie mit dem Stipendium der „Samick-Bechstein“-Stiftung, einer bekannten koreanischen Klavierfirma, ausgezeichnet.
Sie ist regelmäßig bei Klavierwettbewerben, Konzerten und Festivals zu erleben und widmet sich mit besonderem Interesse der Neuen Musik. So interpretierte sie unter anderem das Programm Hommage Toru Takemitsu im Japanischen Kulturinstitut in Köln.
Ihren Masterabschluss im Fach Neue Klaviermusik erwarb sie im Sommer 2025 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Joonas Ahonen. Seit 2024 studiert sie zudem in der Meisterklasse an der Hochschule für Musik Dresden bei Prof. Karl-Heinz Simon.
Domenico Scarlatti (1685-1757) Sonate in h-moll, K. 27 Sonate in d-moll, K. 213 Sonate in G-Dur, K. 2
Franz Peter Schubert (1797-1828)
– Pause –
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Frédéric Chopin(1810-1849)Klaviersonate Nr. 2 b-Moll, op. 35 I. Grave – Doppio movimento II. Scherzo III. Marche funèbre: Lento IV. Finale: Presto
© Ahhyun Lee
Livepainting | Raphael Ng
Das musikalische Programm wird begleitet von Raphael Ng, die im Rahmen einer künstlerischen Performance, die Klänge des Konzertes in Bildern ausdrückt.
Raphael Ng ist ein zeitgenössischer Künstler aus Singapur, der Malerei am Lasalle College of the Arts in Singapur studierte und heute in Dresden lebt und arbeitet. In seinen performativen Zeichnungen mit Kohle und chinesischer Tusche auf großformatigem Papier übersetzt er musikalische Kompositionen durch lebendige, gestische Interpretationen – er macht Klang sichtbar durch die Intensität von Kohle- und Pastellstrichen sowie kalligraphischen Zügen der chinesischen Tusche. Indem er die musikalische Komposition als zeitliche Struktur begleitet, die bewohnt und nicht illustriert werden will, stellt seine Praxis die Unmittelbarkeit und Körperlichkeit des erhabenen Erlebnisses über die Vervollkommnung der Schönheit – und betont die verkörperte zeitliche Präsenz in jeder einzigartigen Aufführung. Er ist Mitglied des Künstlerbunds Dresden.
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