Die Spannung steigt! Wir können es kaum erwarten, dir einen ersten Einblick in die Highlights des kommenden Palais Sommers zu geben. Auch dieses Jahr versprechen wir dir eine abwechslungsreiche Auswahl an herausragenden Künstlerinnen und Künstlern. Genieße eine Jazznacht mit der bezaubernden Lucia Cadotsch, gefolgt von Auftritten von Barbara Thalheim, Sessa, Luca Vasta und einer vielversprechenden Singer Songwriter Nacht mit John Moods & Band, Mina Richmann und Florian Ostertag. Aufgeregt und inspiriert von der überwältigenden Resonanz der Besucher im letzten Jahr, freuen wir uns sehr auf den Palais Sommer 2024 in Dresden und sind zuversichtlich, dass auch dieses Jahr wieder ein unvergessliches Erlebnis wird.
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Lucia Cadotsch

Am 11.07.2024 am Neumarkt

Die ZEIT sieht in der Schweizerin eine der wichtigen Protagonistinnen „der Wiederbelebung des Jazz- Gesangs jenseits der abgenutzten Standards und Singer-/Songwriterinnen- Klischees. ›Speak Low‹ das Debütalbum des gleichnamigen Trios bedeutete für Lucia Cadotsch den internationalen Durchbruch. Die Reaktionen der Presse waren euphorisch: maximale Punktzahl im englischen Guardian, maximale Punktzahl im renommierten Downbeat Magazine, 2017 der ECHO Jazz als Sängerin des Jahres und 2018 die Einladung zum Winter Jazz Festival nach New York City 2018. Gemeinsam mit den Meistern des Retrofuturismus Petter Eldh am Kontrabass und Sandsjö am Tenorsaxophon singt sie eine faszinierend schöne Sammlung modern interpretierter Traditionals. Live, minimalistisch, symphonisch. Raw like Sashimi. Analog ist das neue Berghain.

Mit schier telepathischer, musikalischer Kommunikation und präziser Ensemblearbeit zeigt Lucia Cadotsch, wieviel Potenzial für weitere künstlerische Abenteuer in ihrem „Speak Low“-Trio steckt. Das neue Album spannt einen weiten Bogen über die Musik so unterschiedlicher Künstler wie Brian Eno, Rickie Lee Jones, Luciano Berio oder Tony Williams. Und erneut verarbeitet die Band mit ihrem unverkennbaren Sound die Originalkompositionen zu einer ganz und gar heutigen Musik, öffnet sie für eine neue Generation von Zuhörer*innen und überrascht zugleich Kenner*innen mit frischen Versionen vertrauter Songs.


Barbara Thalheim

Am 14.07.2024 am Neumarkt

Sie ist wieder da, obwohl sie gar nicht so richtig weg war. Die Thalheim ist noch längst nicht am Ende. Ihr bislang persönlichstes Programm zeigt eine wache und humorvolle Beobachterin, die zu überraschen vermag. Lustvoll, ironisch und auch kokett und voll Lebenslust. „Ich atme die Welt ein und als Lied wieder aus.“

Den besonderen Reiz ihres neuen Programms machen die lakonischen Geschichten aus, die sie zwischen den Titeln erzählt. Manchmal sehr direkt, manchmal befreiend komisch. Nicht ohne Melancholie, aber nie selbstmitleidig. Mit Arrangements so klar wie poetisch begleitet sie der Gitarrist Christian Stoltz.


Sessa

Am 21.07.2024 am Neumarkt

Der in São Paulo geborene Sänger, Songwriter und Produzent Sessa hat sich mit seiner modernen Interpretation der musikalischen Traditionen seiner Heimat Brasilien weltweit einen Namen gemacht. Das Magazin New Yorker feierte ihn als „einen Songwriter, der aus Velosos Form geschnitten und mit einem Gespür für das Intime, Rätselhafte und Zügellose gesegnet ist“. Sessas Lieder sind auf Portugiesisch gesungen, mit sinnlichen Texten und melodischen Schnörkeln, die die Arbeit von Giganten wie Tom Jobim oder Arthur Verocai ergänzen. Sessas Musik ist jedoch bewusst minimalistisch gehalten, wie man es in der zeitgenössischen brasilianischen Musik selten findet, und erinnert eher an die unverblümte Kargheit eines Leonard Cohen.

Sessas Live-Auftritte sind bezaubernde Erlebnisse, bei denen sowohl die Interpreten als auch das Publikum dem Schwung der Musik machtlos ausgeliefert sind. Während sich die Songs oft mit Themen wie dem sinnlichen Körper und der spirituellen Transzendenz befassen, weist die Musik in eine neue, subtilere Richtung der brasilianischen Popmusik – eine tiefe, minimalistische, fast angedeutete Verwendung der unendlich reichen Texturen und Rhythmen, die die Songwriting-Geschichte Brasiliens ausmachen und die Sessa zu den vielversprechendsten neuen Stimmen des Landes zählen.


Singer Songwriter Nacht
mit John Moods & Band, Mina Richmann und Florian Ostertag

Am 10.08.2024 am Ostra Dome

John Moods & Band

John Moods meldet sich mit seinem dritten Album „The Great Design“ zurück, ein Titel, der sich auf das Staunen und die Verwunderung bezieht, die man angesichts der geheimnisvollen Intelligenz und des Designs des Lebens empfinden kann.

Bevor er als Solokünstler auftrat, war Moods Mitbegründer der Art-Pop-Band Fenster, mit der er vier Alben und einen Spielfilm veröffentlichte. Sein erstes Soloalbum „The Essential John Moods“ wurde 2018 veröffentlicht, aufgenommen auf einer Wanderung durch Spanien und Portugal. Sein letztes Album „So Sweet So Nice“ – eine spielerische und fröhliche Auseinandersetzung mit dem Thema Sterblichkeit – wurde 2021 als zwei EPs veröffentlicht.
Seine Arbeit hat eine beeindruckende kreative Vielseitigkeit gezeigt, wobei er seinem einzigartigen romantischen und spirituellen Outsider-Pop treu geblieben ist, der vom Yacht-Rock der 80er Jahre inspiriert ist und zum Melancholischen und Nachdenklichen neigt aber auch Tendenzen und Energie, die an einen jungen Springsteen erinnert.

Mina Richmann

Ehrlich, queer, selbstbestimmt.
Die 25-jährige Singer-Songwriterin Mina Richman schreibt Lieder über das Leben als junge Frau, feministische Themen wie Konsens und singt vom Ver-und Entlieben, gar nicht erst zum Lieben kommen und dem wagemutigen Überqueren roter Ampeln.

Mit 16 Jahren begann sie ihre Gesangsausbildung, die sie einige Jahre später zu Duetten mit dem Hamburger Musiker Bernd Begemann führte, sowie zu ersten Solo-Auftritten als Support für Alin Coen und Enno Bunger im Sommer 2021. Inspiriert von starken Frauen wie Joan as Policewoman, Tracy Chapman und Nina Simone, begeistert sie ihr Publikum mit Herzlichkeit, ihrer warmen Stimme mit Wiedererkennungswert und humorvollen Anekdoten aus dem Alltag einer Lehramtsstudentin ohne Impulskontrolle.

Als die Revolution im Iran ausbrach, schrieb die offen queere Deutsch-Iranerin den Song „Baba Said“ und teilte ihn als Zeichen der Solidarität auf Instagram, wo er bereits über eine Millionen Mal geklickt wurde.

Florian Ostertag

Eigentlich wollte Florian Ostertag Erfinder werden. Deswegen studierte er zunächst, wie es sich fur einen Schwaben gehört, Ingenieurwissenschaften. Seine Freizeit widmete er einer zweiten Leidenschaft, dem Schreiben von Songs. 2010 beschloss er dann sich dafür ein Jahr Zeit nehmen. Statt in eine Ingenieurkarriere driftete Ostertag dann jedoch in gemeinsame Tourneen mit Philipp Poisel, der den Multiinstrumentalisten direkt als Bandmitglied verpflichtete. Es folgten sein Debütalbum “The Constant Search”, Auftritte bei TV Noir und zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Aus einem Jahr wurden zwei, aus zwei drei und mittlerweile sind es über 10 Jahre, in denen der charismatische Songwriter mit einer alten Bandmaschine und in Begleitung diverser Flohmarkttechnik durch die Lande zieht. Seine aktuelle EP „4 Tracks on 4 Track“, entstand einem alten 4 Spur Kasettenrecorder.

Wir freuen uns schon auf deinen Besuch!

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