Datum/Zeit
21.07.2020
19:30

Ort
Park Japanisches Palais
Palaisplatz 11, 01097 Dresden

Blue Box - Songs, Gedichte und Geschichten
June Cocó (D)

Lasst euch auch von daheim oder unterwegs vom Palais Sommer verzaubern:
Live-Übertragung im DRESDEN FERNSEHEN und auch als Online-Stream bei Facebook und YouTube

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Songs: June Cocó
Gedichte: Tom Quaas
Geschichten: Tom Quaas, June Cocó und André Spindler
Gastgeber: Jan Witza
June Cocó

Das neue Album „Fantasies & Fine Lines“ ist ein von June Cocós facettenreicher wundervollen Stimme und ihrem Pianospiel getragener minimalistischer Mikrokosmos von barocker emotionaler Breite: Selbstbewusste Weiblichkeit bis Femme Fatale. Behutsam unterstützt von vereinzelter Elektronika, trifft blütenreine Unschuld auf abgeklärte Lebenserfahrung, hinreißende Naivität auf die große mondäne Geste. Dabei bleibt alles tiefenentspannt, die zehn Songs sind verträumte Hymnen der Entschleunigung. Man kann sich hineingleiten lassen wie in ein warmes Bad und sich genussvoll dem sanften Anflug der Schwerelosigkeit hingeben. Einer musikalischen Mode sind die Songs von June Cocó kaum zuzuordnen. Und das ist wohl das schönste Kompliment. Sie sind schlicht zeitlos.

So kraftvoll wie verletzlich. June Cocó besticht auf ‚Fantasies & Fine Lines‘ mit großer Wandlungsfähigkeit und dennoch klarem Stil. Die mögliche Patin ihres Künstlernamens Coco Chanel sagte einmal: „Mode ist vergänglich. Stil niemals.“ Das könnte tatsächlich das Motto ihrer Musik sein.“ (Leipziger Volkszeitung)

 

Tom Quaas

André Spindler

André Spindler wünscht sich sein Leben wie eine Blumenwiese. Je bunter und vielfältiger, desto besser. Doch keine Blume blüht für sich allein, es kommt auf das gute Zusammenleben an. Und auch auf die unscheinbaren Gräser und die zahlreichen Bodenbewohner.

Schulzeit und Studium in Dresden, dazwischen verschiedene längere Auslandsaufenthalte – USA, Nepal, Spanien, Russland. Dann fast 10 Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Wien an der Technischen Universität, zwischendurch noch ein Jahr in Québec, Kanada. Dieses dann schon mit eigener Familie. Und trotzdem wieder nach Dresden zurückgekehrt.

Heute lebt der 42-jährige in einem Kreischaer Ortsteil außerhalb der Stadt. Als beratender Ingenieur für die Abwasserreinigung bereitet er sich gerade mit einem jungen Team auf die Gründung eines eigenen Unternehmens vor. Auf Kläranlagen in ganz Deutschland und darüber hinaus führt er Messungen durch, auf deren Grundlage Verfahrenstechnik und Energieverbrauch optimiert werden können.

Die Imkerei kam ganz natürlich dazu. So wie er sich mit seiner Berufswahl in den Dienst der Umwelt stellte, tat er es auch mit diesem Hobby. Seit der Rückkehr der Familie nach Dresden bzw. Kreischa im Jahr 2015 imkert André Spindler daheim im eigenen Garten. Das alte Bienenhaus auf dem Grundstück war zwar nicht der Anlass für das Imkern an sich, sehr wohl aber für seine Betriebsweise. Er zielt weniger auf den Honigertrag als auf die Vermehrung von Bienenvölkern. Da man als Imker in Deutschland immer noch am besten in einem kleinen Verein aufgehoben ist, kamen auch schnell die nächsten Kontakte zustande und im Jahr 2020 beschloss er gemeinsam mit Sebastian Habel und Hilke Zündorf, das bienenkollektiv zu gründen.

2019 initiierte André Spindler gemeinsam mit dem Musiker Frieder Zimmermann (am 20.08. live beim Palais Sommer) das Projekt “Zukunft Kreischa – Wie wollen wir morgen leben” (gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung). Bei einer Reihe von Runden Tischen wurden und werden hier gemeinsam mit engagierten Bürgern der Gemeinde Ideen für eine enkeltaugliche Zukunft entwickelt und umgesetzt. Gemeinsam reden – Gemeinsam handeln. Für Vielfalt und Farbe.

Jan Witza

Jan Witza ist in Hessen geboren, in Baden-Württemberg sowie in Niedersachsen aufgewachsen und seit 18 Jahren in Sachsen zu Hause. Dort arbeitet er als Referent für gesellschaftspolitische Jugendbildung für die Evangelische Jugend in Sachsen. Häufig versucht er dabei, Politik für junge Menschen zu interessieren und umgekehrt. So lässt er sich beispielsweise im Podcast Sächsische Verhältnisse die besondere Situation im Freistaat von seinen Gästen erklären und begibt sich auf Spurensuche. Als Moderator arbeitet er kompetent und unterhaltsam mit dem Blick für das Wesentliche. Er trinkt Kaffee und ist leidenschaftlich gerne Mensch.

unterstützt durch Consus Real Estate
Programmpartner Loose Notes und So geht sächsisch.

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Copyright Titelbild: Marcus Engler


Die Musik vor und nach dem Konzert und die Wurfsendungen werden zusammengestellt von Deutschlandfunk Kultur. Mit den Wurfsendungen werden unsere Gäste jeden Abend für ein paar Minuten in die kurzweilige, unterhaltsame und skurrile Welt des Minihörspiels entführt.

Yogamatten, Decken und Liegestühle können im Park ausgeliehen werden